• 20.02.2020

Filialisten haben in der Regel den Anspruch, dass alle Filialen möglichst gleich aussehen, um einen Wiedererkennungseffekt zu erzielen. Somit werden sie auch mit identischem Werbematerial ausgestattet. Auf Grund örtlicher Besonderheiten ist es aber unumgänglich, einzelne Filialen besonders zu behandeln. Die eine Filiale hat vielleicht kleinere Fenster und kann diese daher nicht bekleben, die andere Filiale darf keine Kundenstopper auf den Gehweg stellen.

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  • 14.10.2015
Katalogproduktion

In Zeiten sinkender Druckbudgets, wenn selbst Giganten wie Neckermann die Katalogproduktion einstellen, fragt man sich, ob es überhaupt Sinn macht, sich Gedanken über die automatisierte Seitenproduktion zu machen. Bei genauerer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass die Summe gedruckter Seiten zwar sinkt, die Anzahl unterschiedlicher produzierter Seiten aber stark steigt.

Ein Katalog wird zum Beispiel zur Eroberung neuer Märkte in unterschiedlichen Sprachen und mit unterschiedlichen Preisen und Sortimenten produziert. Das multipliziert die Anzahl produzierter Seiten, auch wenn nicht jede davon gedruckt wird (oft werden Fremdsprachenvarianten nur digital produziert und per Internet verbreitet, oder sie werden in kleinsten Auflagen im Digitaldruck produziert).

Wie ich im letzten Artikel bereits gezeigt habe, erfordert eine manuelle Arbeitsweise, die Informationen in den verschiedenen Katalogversionen (Sprachen oder Sortimente) synchron zu halten, nicht nur viel Arbeit, sondern auch einen ausgefeilten Workflow, um nicht den Überblick zu verlieren. Ein solcher Workflow erhöht naturgemäß den Arbeits- und Zeitaufwand und somit auch die Kosten.

Auf diese Kostensteigerung kann man in unterschiedlicher Weise reagieren. Man könnte weniger Sprachen oder weniger Seiten produzieren. Beides führt zu einer Verringerung des Aufwands, aber auch des Informationsgehalts. Auf eine Sprache zu verzichten, bedeutet evtl. sogar, auf den entsprechenden Markt zu verzichten. Einen Teil der Kataloge nicht mehr zu drucken, verringert die Druckkosten, die Kosten, die Seiten zu erstellen, lassen sich damit nicht verringern.

Am sinnvollsten ist es also, die Produktionskosten pro einzelner Seite zu senken, ohne den Informationsgehalt zu verringern. Wie so oft lautet das Zauberwort Automatisierung.

Da sich viele Teile in Produktpräsentationen wiederholen (z. B. gleiche Gestaltung oder gleiche Darstellung der Merkmale mit lediglich unterschiedlichen Werten), lässt sich hier ansetzen.

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  • 26.03.2015
PIM im Zentrum des Crossmedia-Publishing-Projekts

Ein Produkt-Informations-Management-System (PIM) ist eine Datenbank, die so konzipiert wurde, dass sich Produktdaten optimal pflegen lassen. Ein PIM kann also auch eine allgemeine Datenbank wie Oracle, MS SQL, MySQL oder sogar Filemaker sein, wenn man das Know-How besitzt, passende Datenstrukturen und Eingabefunktionen zu erstellen (in der Regel stellt eines dieser Datenbanksysteme den Unterbau dar).

Im PIM werden die Produktinformationen medienneutral abgelegt. Medienneutral heißt, dass die Informationen unabhängig von ihrer Verwendung gespeichert werden. Das ist insbesondere in Crossmedia-Publishing-Projekten unumgänglich, schließlich will man die Daten in unterschiedlichen Medien verwenden. Meist bietet ein PIM eine Textdatenbank für die Speicherung der Texte. Für weitere Medien (Bilder, Filme, Datenblätter ...) wird in der Regel ein MAM (Media Asset Management) oder DAM (Digital Asset Management) angebunden.

Produktinformationen sind so individuell, wie die Produkte, die sie abbilden. Ein Automotive-Hersteller benötigt für seine Produkte ganz andere Informationen als ein Elektrotechnik-Handel, auch wenn es Überschneidungen gibt. Daher ist ein PIM kein Produkt, das man „von der Stange“ kaufen kann. Das Produkt dahinter stellt einen Grundstock dar, der auf die eigenen Bedürfnisse angepasst wird. In der Regel gehört dazu auch ein Workflow-Konzept, das die Rollen, Rechte und Ziele im Unternehmen berücksichtigt.

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